Mit Innovation auf Nummer Sicher.
Stevens: „Schritt in die richtige Richtung“
Seit Jahren setzen die Stadtwerke Speyer Technik der Städtler + Beck GmbH ein, wo immer Teile des Gas- oder des Wassernetzes abgesperrt werden müssen. Beim Austausch einer Gasleitung am St-Guido-Stifts-Platz feierte jüngst ein neues Rohrabsperrgerät des Speyerer Unternehmens seine erfolgreiche Premiere bei den Stadtwerken.
Vor der anstehenden Umgestaltung des St. Guido-Stifts-Platzes ist auch im Untergrund noch einiges auf Vordermann zu bringen. Damit sahen sich jüngst die Stadtwerke konfrontiert, als sie sich die Gasversorgungsleitung zwischen dem St. Guido-Stifts-Platz und der Wormser Straße näher unter die Lupe nahmen. Anlass für die eingehende Betrachtung war die Verlegung der neuen, von Mannheim kommenden Fernwärmeleitung, die künftig auch das Zentrum von Speyer versorgen wird. Wie sich heraus stellte,war das stählerne 200 mm-Gasrohr auf 30 Metern Länge erneuerungsbedürftig.
Am 30. November 2009 wurde es deshalb durch eine Druckleitung aus dem Kunststoff HD-PE mit 225 Millimeter Nennweite ersetzt - eine Baumaßnahme, die rund 4 Stunden in Anspruch nahm und für die Stadtwerke eigentlich reine Routine ist, aber an diesem Tag dennoch etwas Besonderes war. Erstmals setzten die Stadtwerke hier ein neuartiges Absperrgerät von Städtler + Beck. Mit diesem so genannten Blasensetzgerät lassen sich Gasleitungen ohne Gasverluste öffnen und austauschen. Der Gesetzgeber schreibt nämlich vor, dass bei Bauarbeiten an Gasleitungen keine Restgas-Mengen aus dem geöffneten Rohr in die Atmosphäre austreten dürfen. Während man früher das Rohr öffnete und dann so schnell wie möglich eine Absperrblase einschob und mit Pressluft aufblies, muss man heute den fraglichen Rohrabschnitt erst absperren und entleeren, bevor man das gasfreie Rohr aufschneidet – ohne dabei die Gasversorgung im nachgelagerten Netz zu unterbrechen. Hier setzt Städtler und Beck mit dem neuen System an. Das Rohr wird beiderseits der Baustrecke ohne Gasaustritt angebohrt. Dann setzt man ein Standrohr mit Verschlusshahn auf die Bohrung und schiebt durch dieses Gerät eine Absperr-Doppelblase in die Gasleitung. Mit der neuen Technik von Städtler + Beck kann ein Rohrabschnitt nicht nur sicher gasfrei gemacht werden, sondern es kann über eine Bypass-Leitung die Gasversorgung während der Bauarbeiten aufrecht erhalten werden.
Für die Stadtwerke, die bereits seit langem mit Technik des Anbieters aus Speyer zu arbeiten, zeigt man sich nicht nur vom Umgang mit dem neuen System überzeugt. Positiv sei auch die grundsätzliche Tatsache zu werten, dass man nun auch in diesem wichtigen Bereich auf Technik von Städtler + Beck und somit auf einen lokalen und bewährten Technologie-Partner zurück greifen kann. Auch für Thomas Stevens, Geschäftsführer von Städtler + Beck, ist die Investition der Stadtwerke in das neue System ein weiterer Schritt in die richtige Richtung: „Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere Innovationskraft und Produktqualität nicht nur anderswo, sondern such und gerade vor der eigenen Haustür wertgeschätzt wird. Das ist ein gutes und wichtiges Signal - nicht zuletzt für unsere Beschäftigten.“
HighTech-Einsatz am St. Guido-Stifts-Platz: Die Stadwerke Speyer setzten beim Austausch einer defekten Gasleitung erstmals ein neuartiges Blasensetzgerät von Städtler + Beck ein, mit dem die schadhaften Rohre vor dem Öffnen abgesperrt und kontrolliert gasfrei gemacht werden.