Die TV-Gasschleuse ermöglicht das Einbringen einer Schiebekamera zur TV-Inspektion einer gasführenden Leitung ohne Gasaustritt. Dabei kann die Schiebekamera kontinuierlich und beliebig weit über die Schleuse in das zu prüfende Rohr geschoben werden. Ein neues und patentiertes Verfahren ermöglicht die notwendige gasfreie und flexible Beförderung der Kamera.
So kann z.B. der Zustand einer gasführenden Leitung überprüft werden, wenn bei einer Absperrmaßnahme Gasblasen "wegplatzen" bzw. im Rohr zerstört werden.
Ebenso können Rohrverbindungen, insbesondere bei einem Werkstoffwechsel der Leitung eingesehen werden. Aber auch Auffangvorrichtungen, schieber und sonstige Einbauten können mit dem s+b Kameraschleusensystem erfasst werden. Auch bei Wasser (Druckrohr) Leitungen kann mit Hilfe einer Kamera viel ökonomischer festgestellt werden, ob beispielsweise ein Schieber noch richtig schließt.
Erst TV - inspizieren und dann aufbaggern!
Das TV-Gasschleusen-System wird für verschiedene Kameraköpfe angeboten; entsprechende Adapter machen das System kompatibel zu den meisten Kameraherstellern.
Der Einsatz des TV-Gasschleusensystems ist in der Standardausführung bis 1 bar Betriebsdruck gewährleistet und findet seine Grenzen in der Regel über die Druckbelastungsfähigkeit des eingesetzten Kamerakopfes.




